• Daniel Fabian

PORST CT-L super

Aktualisiert: 28. Nov 2020

Der Japaner





Oder doch eine Cosina Hi-Lite 405 ?

Die PORST CT-L super wurde zwar von Photo PORST gelabelt und vertrieben, war aber eine Cosina Hi-Lite 405 aus Japan.

Die Kleinbildkamera, die zur Gruppe der Spiegelreflexkameras gehört, liegt mit ihren 734 g (Bodygewicht) zwar schwer, aber bequem in der Hand. Kein Wunder, die in der Mitte der 70er Jahre hergestellte Kamera kann ja auch einige Extras vorweisen und Technik hat vor fast fünfzig Jahren noch etwas gewogen.

Aufgrund des weitverbreiteten M42-Gewindes können Objektive aus den Häusern Beroflex, Meyer-Optik, Pentacon und Pentax adoptiert werden. Ein weiteres Highlight ist der Kombiauslöser mit Doppelfunktion. Die erste Stufe aktiviert den Belichtungsmesser und die zweite führt zum Auslösen der Kamera. Die Lichtungsmessung erfolgt über das Objektiv (TTL) mit Verschluss, Zeit und Blende gekoppelt. Der Prismensucher mit Mikroraster erleichtert das manuelle Einstellen der Bildschärfe. Und zu guter Letzt besitzt die Spiegelreflexkamera auch einen Batterietester mit roter Leuchtdiode, der die Batterie auf Einsatzbereitschaft prüft.

Die Kamera hat die üblichen Zeiteinstellungen von 1/1000 s - 1 s und Bulb. Bei Bedarf kann ein externer Blitz auf den Hot Shoe mit PC-Flash-Anschluss aufgesetzt werden. Metallschlitzverschluss, Spotmessung, Selbstauslöser, Auslösespeere und ¼ Zoll Stativgewinde sind weitere Kameramerkmale. Die Kamera kostete 1975 je nach Objektiv, zwischen 630,00 DM – 730,00 DM.

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